XTERRA Czech Republic
Jedes Rennen ist anders – und genau das macht diesen Sport für mich so speziell. Die technisch anspruchsvollste Disziplin ist dabei meistens das Mountainbiken.
Ich fahre schon seit vielen Jahren Mountainbike und bewege mich sportlich immer wieder zwischen Ironman 70.3 und XTERRA. Doch XTERRA hat auf der Strecke etwas Mysteriöses: Man weiss nie genau, was einen erwartet. Selbst wenn man die Strecke einige Tage vor dem Rennen besichtigen und abfahren kann, bleibt der Offroad-Sport immer eine Überraschung.
Ich wusste, dass der XTERRA Czech Republic eine besondere MTB-Strecke zu bieten hatte – und genau diese wollte ich unbedingt fahren. Bei XTERRA ist auch die Logistik oft etwas speziell. Manchmal gibt es zwei verschiedene Orte für die Wechselzonen, was die Planung zusätzlich anspruchsvoll macht.
Der Start befand sich am See Křišťanovice, etwa 15 Minuten mit dem Auto von Prachatice entfernt, wo sich T2 und das Ziel befanden. Nach dem Schwimmen ging es also zunächst mit dem Mountainbike Richtung Prachatice, bevor anschliessend der Trailrun folgte.
Nach einem guten Schwimmen konnte ich bereits in der ersten Wechselzone sehen, dass noch viele Bikes dort standen. Das hat mich zusätzlich motiviert. Zufälligerweise hatte ich auch mein Herzfrequenzband vergessen und musste somit ohne Pulsmessung fahren. Im Nachhinein war das vielleicht sogar ganz gut: Ich wusste nicht, wie hoch mein Puls war, und konnte mich dadurch voll darauf konzentrieren, anzugreifen und möglichst gute Positionen auf den Singletrails zu ergattern. Auch die Laufstrecke war sehr spannend – mit einer guten Mischung aus Asphalt und Waldwegen. Die abwechslungsreiche Strecke hat viel Spass gemacht und noch einmal alles von mir gefordert. Wie immer war die Organisation bei XTERRA Europe top. Alles war sehr gut geplant und hat reibungslos funktioniert.
Am Ende konnte ich den 3. Platz in meiner Altersklasse erreichen und mir damit gleichzeitig die Qualifikation für die XTERRA-Weltmeisterschaft 2027 in den USA sichern.
Pablo Schälchi